Norbert Seidl

Ihr Bürgermeister. 

Miteinander für Puchheim.

"MEINE ZIELE: Der soziale Friede einer Gesellschaft hängt wesentlich von der Stärkung der Zivilgesellschaft ab. Ich bin als Bürgermeister dafür mitverantwortlich, dass das Zusammenleben aller Menschen hier in Puchheim gelingt. Dieser Verantwortung bin in den letzten acht Jahren gerecht geworden und dafür werde ich mich auch weiterhin mit aller Kraft, mit Vernunft und vor allem mit Herz einsetzen."

Miteinander. Solidarität. Partizipation.

Das große PLUS in Puchheim 

„Als Lehrer und Schulpsychologe habe ich täglich erlebt, mit welch unterschiedlichen Startbedingungen Kinder zurecht kommen müssen. Dafür in der Schule, in der Familie oder in der Stadtgesellschaft zu sorgen, dass allen eine Chance zur Teilhabe gegeben wird, war und ist für mich die wichtigste Aufgabe der Politik. Gerade auch der kommunalen Politik vor Ort hier in der Stadt Puchheim.“

 

Die SPD Puchheim steht für eine klare Politik des Miteinander. Ein gutes Zusammenleben muss durch die Stadt gefördert und unterstützt werden, weil es den sozialen Frieden mehrt und sichert. Durch das Engagement der SPD konnte z.B. die Einrichtung des Bürgerfonds umgesetzt werden. Es war mir als Bürgermeister ein besonderes Anliegen den Engagementpreis Puchheims PULS einzuführen und mit Preisgeldern zu hinterlegen.

Ein Miteinander in der Gesellschaft lebt entscheidend vom ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerschaft, von einem offenen Dialog mit Partizipationsangeboten und von öffentlichen Räumen, die für alle als Kommunkationsplattform zugänglich sind. 

Das sozial gerechte Zusammenleben aller Schichten, aller Kulturen und aller Lebensentwürfe ist Kernthema der SPD und wird auch 2020- 2026 im Mittelpunkt unserer Stadtratsarbeit stehen.

Der Pulsschlag Puchheims

Unterstützung und soziale Hilfe

Es ist wie es ist: Auch in Puchheim haben nicht alle die gleichen Zugänge zur gesellschaftlichen Teilhabe. Es gibt Kinderarmut und prekäre Wohnverhältnisse. Es gibt Exklusion und Alterseinsamkeit. Es gibt Sprachbarrieren und kulturelle Abgrenzungen. Damit das Zusammenleben nicht zu einem Nebeneinander wird, soll es allen Bürgerinnen und Bürgern möglich sein, sich am Stadtleben zu beteiligen und sich einzubringen. Insbesondere die Vereine sind wichtige Türöffner, die Menschen ankommen lassen und sie über Sport, Kultur oder gemeinsame Interessen in bestehende Strukturen einbinden. Da alle Vereine vom Ehrenamt getragen sind, braucht es eine starke Unterstützung dieses Engagements. Die Puchheimerinnen und Puchheimern außerhalb des Vereinsleben wollen wir motivieren, sich einzubringen: durch niederschwellige Beteiligungsformate auf Nachbarschaftsebene und anbieten, mit dem Öffnen von Orten, Plätzen und Räumen, über Feste und Veranstaltungen. 

Für die SPD ist es seit über 150 Jahren Selbstverständnis, denen, die weniger haben oder um ihre Rechte kämpfen müssen, solange zu helven, bis sie sich selbst wieder weiterbringen können. Diese Solidarität und subsidiäre Hilfe werden wir auch in Puchheim einfordern. Und durch unser eigenes Mittun vorleben: als Stadträtin, als Stadtrat, als Bürgermeister. 

Für uns gilt: Wir leben Puchheim. 

 

1. Hilfe zur Selbsthilfe

Die SPD Puchheim hat den Bürgerfonds durchgesetzt und wird sich auch weiterhin für dieses wichtige Instrument werben. Mit einer Bürgerstiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck könnten ergänzend dazu langfristige Projekte gegen Kinderarmut oder Alterseinsamkeit, für Hospizbegleitung oder für Gleichstellungsprojekte finanziert werden.

Mehrere Unternehmer haben bereits signalisiert, Gelder oder Materialien zu spenden, um z.B. die Erstausstattung mit Schulmaterialien zu ermöglichen. Dieses Engagement zu nutzen, ist eine große Chance. Wir wollen hierfür ein Forum einrichten.

Die tägliche Versorgung mit Lebensmitteln ist auch im reichen Puchheim keine Selbstverständlichkeit. Die Arbeit der Tafel ist hier von höchstem Wert. Wir müssen der Tagfel brauchbare Räume zur Verfügung stellen und dürfen sie nicht beim Neubau der STADTMITTE vergessen. Die SPD wir durch Aktionen und Bewusstseinsbildung vor Ort gegen das Wegwerfen von Essen protestieren. Wir möchten den älteren Bürgerinnen und Bürger mit zu geringer Rente die Teilnahme an einem Mittagstisch oder an Seniorentreffs ermöglichen, z.B. über Restauranttickets, Subventionieren von Altenclubs oder Theaterfahrten.

Die Bestellung eines Kundenanwaltes, Ombudsmannes oder eines Patensystems zur Erstberatung bzw. Weiterleitung an die zuständige Stelle greift den Gedanken der Puchheimer Insel auf. Wir wollen diese Idee auf ihre Nützlichkeit hin prüfen lassen und sind gerne bereit an diesem Konzept weiterzuarbeiten.

2. Ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtliche Kümmerer brauchen vor allem Wertschätzung. Der Engagementpreis Puchheims PULS will in den Kategorien Ehrenamt und Alltag die Leistungen von Organisationen und Einzelpersonen würden.  Solche Würdigung widerfährt den Protagonisten auch in der Sportlerehrung oder der Ehrung der Feuerwehrzugehörigkeit. 

Eine Ehrenamtsbörse, wie sie vom ZaP organisiert wird, bietet Informationen, Austausch und Kontakte. Diese Vermittlungsarbeit soll durch eine digitale Stellenbörse ergänzt werden.

Vereinsförderung, Zuwendungen an die Kreismusikschule und Kulturförderung liefern einen stabilen Beitrag zur Durchführung von Projekten und Aktionen in allen Bereichen. Diese Finanzmittel müssen sich am Preissteigerungsindex orientieren und auch in ihrer Höhe regelmäßig angepasst werden.

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger möchten wir ein „Starterpaket für das Ehrenamt“ zusammenstellen, das zum Mitmachen einlädt und die passende Andockstation vermittelt.

Die Aktion „Puchheim sagt Danke“, die den ehrenamtlichen Einsatz der Jugendlichen mit einem Gutscheinheft belohnt, soll auch für Erwachsene ausgeweitet werden. Das dafür nötige Geld ist alles andere als verloren, sondern erzielt durch das Ehrenamt enorme Gewinne und soziale Rendite.

 

3. Sozialräumliche Arbeit

Das Mehrgenerationenhaus Zentrum aller Puchheimer ZaP leistet enorme Vernetzungsarbeit und hat sich längst in der „sozialen Landschaft“ etabliert. Die SPD Puchheim hat die Bedeutung des ZaP von Anfang an erkannt und wird auch bei reduzierten Bundesfördermitteln für das ZaP kämpfen. Aktuell braucht es eine Ausweitung der Stundenzahl für die Verwaltungs- und Büroarbeit. Die Angliederung eine Patinnen- und Patensystems für Bedarfe in verschiedensten Lebenslagen könnte im ZaP gelingen. 

Das Programm „Soziale Stadt“ greift sein 2019 endlich mit sichtbarem Invest der Privatwirtschaft. Aufgrund der intensiv geleisteten Beratung und Begleitung darf sich das Quartiersmanagement des Deutschen Kinderschutzbundes FFB dieses Verdienst zuschreiben. Jetzt gilt es diesen Erfolg zu verstetigen. Dafür müssen die rückgängigen Fördermittel durch andere Finanzierungskanäle (z.B. Deutsche Wohnen, Vonovia) kompensiert werden. Eine neue Baustelle für das Quartiersbüro ergibt sich durch die Umgestaltung des Alois-Harbeck-Platzes. Ich werde als Bürgermeister meine Erwartungen an die großen Immobilieneigner deutlich formulieren und deren Beitrag für ein funktionierendes Quartier einfordern. Die Lösung der Müllproblematik in der Planie ist dringlichste Aufgabe.

 

4. Migration

In Puchheim leben Menschen aus über 100 verschiedenen Nationen. Die Integration von Migrantinnen und Migranten wird nur über Schule, Arbeit und Wohnen geschafft werden. Über das 100.000 Euro Kinderförderprogramm hat die SPD Puchheim erwirkt, dass im Kinderbetreuungsbereich Sprachförderung und pädagogische Maßnahmen gezielt für ausländische Kinder durchgeführt werden können. Diese Programm wird ab 2020 als Qualitätsfonds auf 250.000 Euro aufgestockt. 

Ich habe als Bürgermeister immer wieder versucht, Arbeitsstellen für Neuankömmlinge zu finden und zu vermitteln: sei es im Bauhof, in der Verwaltung oder bei Handwerksbetrieben. Durch den Bau der Modulhäuser steht endlich bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung, auch für Flüchtlinge der Gemeinschaftsunterkunft. Unentbehrlich, unendlich wichtig und unfassbar beständig ist die Arbeit des Asylhelferkreises, die nicht nur den sozialen Frieden im Haus4Asyl in der Siemensstraße gewährleistet, sondern sich auch durch Begleitung und Betreuung der Asylsuchenden und Anerkannten auszeichnet. Ihr Engagement hat meine politische Rückendeckung und ich bin gerne Sprachrohr ihrer Forderungen an den Landkreis oder die Regierung von Oberbayern.

Public Space 

Öffentlicher Raum als Wohnzimmer der Stadt

Immer weniger Leute treffen sich draußen; immer mehr Leute sitzen zu Hause vor dem Computer; immer länger müssen die Leute in irgendwelchen Büros arbeiten. Durch die Individualisierung der Gesellschaft verliert diese Gesellschaft gemeinsame Schnittpunkte. Diesem Trend wollen wir als SPD Puchheim etwas entgegensetzen, weil wir der Ansicht sind, dass soziale Treffpunkte und Gespräche von face to face ein unverzichtbares Element eines guten Miteinanders und einer stabilen Demokratie bleiben. Deswegen sind für uns Orte im öffentlichen Raum mehr als wichtig: Dort kann man mit anderen Leuten schnell und unkompliziert in Austausch kommen. Diese sogenannten 3. Orte, die weder Privatsphäre (1. Ort: Wohnen) noch wirtschaftlich definierte Räume (2. Ort: Arbeit) sind, müssen leicht zugänglich sein und müssen zum Verweilen, Experimentieren und Kommunizieren anregen. Sie funktionieren als Wohnzimmer der Stadt: Man kommt zusammen zum Ratschen, Scheuen, Spielen, Essen oder einfach nur um etwas Nestwärme zu spüren. Dafür wollen wir eine gute Ausstattung dieses Wohnzimmers.

 

1. Spielplätze und Parks

Puchheim kann sich glücklich schätzen, dass der ehemalige Spielplatzverein sehr viele Spielanlagen gebaut hat. Diese Spielplätze sind bestens gepflegt. Wir haben als SPD u.a. dafür Sonnensegel beantragt, die bereits aufgestellt wurden. In Kooperation mit dem Amperverband habe ich einen Trinkwasserbrunnen am Laurenzer Spielplatz aufstellen lassen. Das kann und soll an anderen Spielplätzen auch passieren. 

Wir möchten die Einrichtung eines grünen Klassenzimmers durchsetzen, wobei uns der Standort am Pestalloziweg gefallen würde. 

Für die Jugendlichen des Quartiers Wohnpark Roggenstein soll ein Bauwagen angeschaft werden, den die Teens als Treffpunkt für sich nutzen können. 

Um all diese Ideen und Konzepte genauer auszuarbeiten, werden wir zu aller Erst die Kinder und Jugendlichen fragen. Ihre Beteiligung ist die Garantie, dass Räume und Plätze so gebaute werden, dass sie den Kindern etwas bringen. Wir haben diese Arte der Partizipation beim Kennedybürgerpark mit Erfolg durchgeführt.

 

2. Plätze und Parks 

Der Bründlpark in der Sandbergstraße soll im ersten Bauabschnitt angelegt werden. Es gibt bereits vielversprechende Entwürfe.

Sogenannte Picoparks (kleine Grünanlagen) können mit Sitzbänken, Bücherboxen, Kinderspielgeräten oder Schachtischen ausgestattet werden. 

Die Ausstattung von öffentlichen Plätzen mit WLAN wurde in den letzten Jahren vorwärts gebraucht und ist z.B für Jugendliche, die sich keine teuren Tarife leisten können, wichtig, Wir wollen, dass weitere Free-WLAN-Punkte entstehen, auch in Puchheim-Ort.

Die Kneippanlagen und der Bewegungsparcours hinter dem Rathaus sind mittlerweile kleine Magnete und Oasen. Dies gilt auch für den Stadtnaturpfad am Planieweg und den kleinen Anlagen des Projektes Stadtbeete Puchheim. Die Ausarbeitung des Konzeptes und deren Realisierung geht zu hundert Prozent auf die SPD Puchheim zurück. 

In den Fitnessparcours am Sportzentrum floss die jahrzehntelange Erfahrung Marga Wiesners (SPD) als Übungsleiterin ein. 

Und für eine Neuausweisung einer umzäunten Hundewiese zum Auslauf der Lieblingstiere und zum Ratschen der Chefs am anderen Ende der Leine, hat sich Jean-Marie Leone innerhalb der SPD Fraktion seit langem stark gemacht. 

 

3. STADTMITTE Puchheim

Die STADTMITTE wird von drei Freiflächen geprägt sein. Der Grüne Markt mit Wasserspiel und Kaffeehaus wird die Piazza der Stadt werden. Wir wollen dort Marktgeschehen, Freiluftkino, Sportevents, Demonstrationen, Ökomarkt und viel buntes Gewusele. 

Im Bildungshof, der zwischen den vier Häusern Alte Schule, Volkshochschule, Bibliothek und Musikschule entsteht, kann man lesen und verweilen. Dort kreuzen sich die Wege zwischen den Häusern. Dort ist es ruhiger und geschützter.

Der neu gestalte Bürgerpark Kennedywiese lädt ein zum Spielen und Toben. Wir stehen zum vorgeschlagenen Entwurf mit einem Aussichtspunkt, mit Rodelhügel und Spielhaus.

Die Straße der Kulturen darf mit Kunst, Bodenspielen, Möllkyplätzen, Wegweisern zu den Partnerstädten, Infotafeln und temporären Installationen die ganze Bandbreiten des kulturellen Lebens in Puchheim zeigen.

Wir wollen STADTMITTE, weil sie die Menschen zusammenbringen wird.

 

4. Feste feiern

Es ist eine tolle Erfolgsgeschichte, dass wir es geschafft haben, da Puchheimer Volksfest AUFTAKT neu zu beleben. Dieses Fest ist soviel Gemeinschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl, soviel Stolz und Identifizierung, soviel Spaß und Freude. Wir als SPD Puchheim sehen jeden Euro, der für das Fest ausgegeben wird, als Investition in das Miteinander Puchheims.

Für die Feste der Vereine oder Schulen in Bahnhof und Ort sehen wir es als notwendig an, dass die Stadt Leistungen des Bauhofes und die dortige Ausstattung weitgehend kostenfrei zur Verfügung stellt. Deswegen haben wir. auch den Kauf einer neuen Spülmaschine für das Spülmobil beantragt und durchgesetzt.

Wir könnten uns zusätzlich zum Stadtfest und zum Fest der Kulturen insbesondere für Puchheim-Ort ein von allen Vereinen gestütztes Dorffest vorstellen. Dass der Ausbau des Feuerwehrstadels eine große Chance zur Belebung des Vereinslebens sein wird, ist für uns offensichtliche, weswegen wir Verbesserungen der Halle unterstützen werden.

Straßenfeste bringen Nachbarn wieder mehr zusammen. Wir haben einen Street-Life-Anhänger beantragt, der die Basisausrüstung für ein Nachbarschaftsfest an Bord hat.

Und sollte sich ein Puchheim-Move ergeben, wären wir sicherlich dabei.

Mitreden – Mitentscheiden – Mitgestaltung

Das Miteinander lebt von der Kommunikation aller

Transparenz, Bürgerbeteiligung, Social Medai ,Partizipation – das sind zentrale Themen, mit denen sich eine Stadtverwaltung auseinander setzen muss Dabei müssen nach unserem Verständnis eine Vielzahl von Kommunikationskanälen genutzt werden und ein möglichst großen Publikum erreicht werden. Gerade ältere Menschen haben keine Affinität zu sozialen Medien, gerade jüngere Menschen informieren sich kaum über Politik vor Ort. Wir sehen uns als politische Partei verpflichtet, alle Generationen und Schichten zu erreichen über klassische Printmedien, über digitale Kanäle, aber insbesondre über das persönliche Gespräch und den aktiven Bürgerdialog. Dazu brauchen wir den Input aller Stakeholder, Beiräte und Experten. 

Wir wollen kein Puchheim für die Bürgerinnen und Bürger gestalten, sondern mit den Menschen hier in Puchheim entwickeln.

 

1. Der persönliche Kontakt

Mag man über Skype und Videokonferenz tauglichen Informationsaustausch hinbekommen, so ist doch das direkte Gespräche mit einer anderen besseren Qualität besetzt.

Die SPD Puchheim wird deswegen festhalten an Formaten wie dem Neujahrsempfang, an Infoständen oder Themenabenden. Wir laden jederzeit zu Ortsversammlungen ein und stellen uns den Diskussionen und Fragen Am Marktsonntag oder am Ökomarkt. 

Für mich als Bürgermeister ist es ein Zeichen der Wertschätzung, dass ich auf jede E-Mail, Anfrage oder Zuschrift persönlich antworte. Ich nehme mir neben den vereinbarten Terminen gerne in der wöchentlichen Morgen- und Abendsprechstunde Zeit die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren und der Bearbeitung durch die Verwaltung zuzuführen.

Wer mich in der Öffentlichkeit trifft, kann mich fragen, mir Infos zutragen oder einfach über Themen reden. Diese direkte Begegnung möchte ich ab 2020 auswieten, indem ich mittels eines Infostandes der Stadt regelmäßig auf dem Markt oder anderen frequentierten Plätzen für Fragen da bin.

Zu den „offiziellen“ Terminen, Stadtratssitzungen, Seniorenbürgerversammlungen oder Bürgerversammlungen sind alle eingeladen und diese Veranstaltungen werden auch intensiv besucht. Bei dringenden Themen ist es immer möglich, Quartiersversammlungen oder Sonderbürgerversammmlungen einzuberufen. Und was es auf jeden Fall braucht sind Kinderbürgerversammlungen, die zusätzlich zu den Klassenbesuche im Rathaus einmal jährlich stattfinden werden.

 

2. Papier und Print

Der Zugang zu Informationen über Papier ist trotz aller digitaler Medien ein sehr wichtiger Kanal. Ältere Menschen schätzen die kostenlose Verteilung von Puchheim aktuell. Dies soll weiterhin so sein und die journalistische Qualität des Mitteilungsblattes braucht auch weiterhin die personellen Ressourcen.

Das Team Öffentlichkeitsarbeit hat auf meine Initiative hin eine sehr gut gelungen Infobroschüre herausgegeben und einen Jahresbericht, der die wesentlichen Ereignisse zusammenfasst. Als nächstes soll ein Magazin erarbeitet werden, das mit vielem Bildmaterial, Interviews, Geschichten und Geschichte das Leben in der Stadt und im Ort schildert. Das Journal Puchheim-Ort war ein Vorentwurf dazu. Sie können sich ja schon einen Namen dafür ausdenken.

Die gute Zusammenarbeit mit den Redaktionen der Lokalzeitungen ist mir sehr wichtig und wird z.B. durch die Beteiligung der SZ am Volksfest, der Journalisten in der Jury Puchheims Puls oder durch Besuche in der jeweiligen Redaktion gepflegt.

 

3. Social Media

Seit es Facebook, YouTube und WhatsApp gibt, haben sich Information und Beteiligung vom Monolog zum Dialog verwandelt. Jeder Einzelne ist jetzt in der Lage, selbst Sender zu werden. Darüber hinaus kann man sich mit allen dieser Welt problemlos vernetzen.

Die Chancen für dies Plattformen liegen in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Texten, Meinungen oder Fragestellungen. Die Risiken zeigen sich an Phänomenen, die mit den Begriffen Hate-Speech, Meinungsmanipulation oder Datenklau verbunden sind.

Für die Stadt Puchheim muss das Feld der Social Media sicher und verantwortungsvoll aufgebaut werden. Wir als SPD Puchheim sehen es als notwendig an, dass ein Facebook- bzw. Instagram-Account angeboten wird, wobei diese Kanäle professionelle Betreuung über einen SocialMediaManager benötigen. Diese Stelle ist im Personalplan finanziell einzuplanen und 2020 zu besetzen. Wir sind klar gegen Live-TV ans der Stadtratssitzung.

BürgerApps oder dergleichen sind mittlerweile Standard und können vielfältig genutzt werden: als Meldeportal, als Servicestelle oder als Infokanal. Die Stadt ist angehalten E-Governance im Rathaus umzusetzen und immer mehr Dienstleistungen bei höchster Datensicherheit digital anzubieten.  Diese Entwicklung unterstützen wir.

Ein digitaler Veranstaltungskalender wäre eine große Hilfe für die Vereine und Organisationen zur Koordination ihrer Termine, aber genauso für die Bürgerinnen und Bürger, die sich schnell und umfassend einen Überblick über das Stadtleben verschaffen können. Diese Informationen könnten zusammen mit der Homepage auf Infostelen oder Infoscreens gespiegelt werden. Um mehr Menschen den Umstieg ins digitale Zeitalter zu erleichtern, regen wir an, dass es beispielsweise über die Volkshochschule Digitaltrainings gibt, die durch die Stadt bezuschusst werden.

 

4. Bürgerwerkstätten

Die SPD Puchheim hat bereits 2010 zur Beilegung des Konfliktes um die Alte Schule im Stadtzentrum das Instrument einer Bürgerwerkstatt vorgeschlagen. Durch diese Art der Beteiligung konnten alle Fraktionen sich in ihrer Positionierung neu ausrichten und ein neuer konstruktiver Weg konnte gefunden werden.

Für mich sind Bürgerwerkstätten eine intensive und produktive Form der Bürgerbeteiligung. Obwohl die Ergebnisse auch auf ihre Repräsentativität hin überprüft werden müssen und obwohl die letztliche Entscheidung bei den gewählten Mandatsträgern bleiben wird, tragen derartige Werkstätten oder Denklabore durch die kreative Bearbeitung eines Themas zur Ideen- und Lösungsfindung, zur Positionsschärfung und zur Klärung anderer Standpunkte bei. Und letztlich zur Akzeptanz und Funktionalität der Projekte.

Die Bürgerwerkstätten zur Alten Schule, zur STADTMITTE, zu Puchheim-Ort bestätigen dies. Das Potenzial der Bürgerinnen und Bürger einzubinden,, wird auch für die Projekte Lochhauser Straße und Alpenstraße von der SPD Puchheim gefordert und realisiert werden.

Die Stadt Puchheim hat sich verpflichtet, bei allen für Kinder und Jugendliche relevante Entscheidungen deren Beteiligung anzuregen. Wenn es um den Verkehrsübungsplatz, Bekämpfung der Kinderarmut Schulessen oder Schulwegsplanung geht, werde ich als Bürgermeister auf die Beratung der Kinder und Jugendlichen und auf die Impulse der Beiräte zurückgreifen.

Über das von der SPD Puchheim beantragte Instrument eines Bürgerbudgets werden Orts- bzw. Quartiersbeiräte in die Lage gesetzt, selbst sich über notwendige und nützliche Investitionen auseinander zu setzen und ihre Ideen direkt vor Ort in die Nachbarschaft einzubringen.

#wirlebenMITEINANDER

Für die SPD Puchheim kann ein stabiles soziales Miteinander nur dann gelingen, wenn allen Menschen vor Ort die Möglichkeit eröffnet wird, Teilhabe leben zu können, miteinander in Kommunikation treten zu können und sich an den politischen Entscheidungsprozessen beteiligen zu können.

Ersteres braucht soziale Unterstützung sund subsidiäre Hilfe für Puchheimerinnen und Puchheimer, die aus welchem Grund auch immer, diese Hilfen brauchen.

Das Zusammmenkommen und miteinander Reden von Bürger zu Bürger mag in den Wohnzimmern der Stadt, auf den öffentlichen Plätzen und in leicht zugänglichen Räumen stattfinden.

Alle Kanäle der Partizipation (Print, digital, direktes Gespräch, Bürgerwerkstätten) laden zum Mitdenken, Mithandeln und Mitentscheiden ein.

Wir wollen Puchheim miteinander entwickeln. Miteinander deswegen, weil wir bessere Lösungen für eine Gemeinschaft finden.

Miteinander deswegen, weil dadurch die Entwicklung Puchheims nachhaltiger und zukunftsorientierter sein wird.

Miteinander deswegen, weil wir jedem Menschen Respekt und Rechte zusprechen.

Wir leben Solidarität. Wir leben Partizipation. Wir leben PUCHHEIM.

Norbert Seidl

Ihr Bürgermeister.

Miteinander für Puchheim.

www.facebook.com/NorbertJSeidl

bgm_puchheim_20_26

  • Weiß Facebook Icon
  • Weiß Instagram Icon